Die „Leitstelle BiSS“ wird ab Januar 2026 bis Ende 2027 dafür sorgen, dass alle Bundesländer die Angebote von BiSS und BiSS-Transfer zur Sprachbildung in Schulen und Kitas weiterhin nutzen können. Damit bleiben die Angebote der Initiative „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS, 2013–2019) und des Nachfolgers BiSS-Transfer (2020–2025) für die sprachliche Bildungsarbeit in den Ländern erhalten. Deutschlandweit sind bereits mehr als 4.200 Schulen und Kitas Teil des Programms. Sie können nun weiterhin auf im Rahmen der Initiative entwickelte und erprobte Diagnose- und Förderkonzepte sowie Fortbildungen und Unterstützungsangebote zugreifen.
Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) fördert mit rund 1,6 Millionen Euro bis Ende 2027 eine entsprechende Koordinierungsstelle, die am Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln angesiedelt ist. Ein weiterer wichtiger Auftrag der Leitstelle besteht zudem darin, alle Angebote für die Nutzung im Startchancen-Programm zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund wird die Leitstelle BiSS eng mit dem Kompetenzzentrum Sprachbildung im CHANCEN-Verbund zusammenarbeiten.
Bild: Mercator/ Etges
